WIE BEI OMA

WIE BEI OMA

  • AUS- UND EINBLICKE
  • Posted by: Jürgen Feyhl
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Man nehme ein alt hergebrachtes, ehrliches Rezept, mische es mit regionalen Rohstoffen sowie der ein oder anderen Geheimzutat und würze das Ganze mit einer ordentlichen Portion Erfahrung, Liebe und Herzlichkeit – fertig ist der Oma-Kuchen.

Bei Oma gibt es ohne Frage immer die leckersten Kuchen! Da ist der Apfelkuchen besonders saftig und der Käsekuchen richtig locker. Was für ein Glück wenn die Oma auch noch die Mama ist. Wie bei mir.

Seit Jahren steht meine Mama einmal in der Woche bei uns im Lokal in der Küche und backt. Sie backt mit solch einer Freude und Leidenschaft, dass sich das Ganze mittlerweile schon über die Grenzen unseres barON herumgesprochen hat.

Backen ist für meine Mama vermutlich das perfekte Rezept zur Entspannung. Sehe ich ihr beim Vermengen der Zutaten zu, spüre ich eine tiefe innere Ruhe und Zufriedenheit. Backen ist eine sinnliche Angelegenheit. Schlägt sie die Eier am Rand der Schüssel auf klingt es. Staubt das Mehl beim Rühren aus der Schüssel, kitzelt es sie in der Nase. Ist der Teig dann irgendwann im Backofen, erfüllt ein herrlicher Duft das ganze Lokal. Spätestens wenn der Ofen geöffnet, die Handschuhe übergestülpt und der Kuchen herausgezogen wird, kommen die ersten Gelüste.

Für meine Mama ist das Schönste am Backen aber immer noch, wenn es anschließend jemandem schmeckt. Und so kann es gut sein, dass sie sich 2 Stückchen des fertigen Kuchen schnappt und sich zu einem Kaffeeplausch zu einem unserer Stammgäste setzt.

Liebe Mama, herzlichen Dank!

Deine Anja

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Letzte Änderung amDienstag, 18 Oktober 2016 09:24